Montag, 29. Oktober 2012

R.I.P Franc Tausch


Nach seinem spurlosen Verschwinden am 3. August wurde letzten Mittwoch bekannt gegeben, das der 43-jährige im August verstorben ist. Damit verliert die Welt ihren sympathischsten Filmkritiker. Mit seinem Youtube-Kanal "FilmkritikTV" stellte er zu jedem Film Videos ins Internet, in dem er den Trailer zeigte und seine Meinung, auf die man sich immer verlassen konnte, äußerte.
Es ist erstaunlich, dass ich auch jetzt noch zufällig auf seine Videos stoße. Ich wollte den Trailer von "The Rum Diary" sehen, habe auf das erste Video geklickt und schon sagt mir eine vertraute Stimme "Hi, Franc Tausch hier, FilmkritikTV..." Diesen Satz werde ich nie vergessen. Danke für all das. Es wird mir in Zukunft fehlen.

Montag, 3. September 2012

The Expendables 2


Die „Expendables“ sind zurück und dieses Mal wird es persönlich! Barney Ross (Sylvester Stallone), Lee Christmas (Jason Statham), Yin Yang (Jet Li), Gunnar Jensen (Dolph Lundgren), Toll Road (Randy Couture) und Hale Ceasar (Terry Crews) nehmen, verstärkt durch Neumitglied Billy the Kid (Liam Hemsworth), einen Auftrag von Mr. Church (Bruce Willis) an, der nach leicht verdientem Geld klingt. Zur zusätzlichen Unterstützung bekommen sie sogar noch die schlagfertige Maggie (Yu Nan) zur Seite gestellt. Doch dann läuft der gesamte Plan aus dem Ruder und einer der ihren wird sogar ermordet. Die „Expendables“ kennen nur noch einen Gedanken: Rache! Daher begibt sich der Söldnertrupp auf seine gefährlichste Mission tief in feindliches Gebiet und stößt dabei auf eine Verschwörung, die das Kräfteverhältnis in der Welt verändern könnte und bei der sechs Pfund gefährliches Plutonium eine gewichtige Rolle spielen. Wie bei den meisten Action-Filmen ist die Story auch hier etwas schwach. Doch das macht der erstklassige Cast von den "alten" Action-Heroes wieder weg. Das bessere "A-Team" bereitet den Zuschauern mit jeder Menge Action, coolen Sprüchen und einem göttlichen Humor einen großen Spaß.

Mittwoch, 29. August 2012

The Cabin in the Woods


Die fünf Freunde Curt (Chris Hemsworth), Marty (Fran Kranz), Holden (Jesse Williams), Dana (Kristen Connolly) und Jules (Anna Hutchison) wollen zusammen Ferien in einer abgelegenen Hütte im Wald machen. Obwohl sie ein alter Mann beim Zwischenhalt an der Tankstelle vor einer in den Wäldern lauernden Gefahr warnt, beginnt der Urlaub für die jungen Leute recht unbeschwert. Doch die anfängliche Arglosigkeit ist schnell verschwunden, als sich die ungewöhnlichen Vorkommnisse zu häufen beginnen. Was die Gruppe nicht weiß: Die Hütte wird aus der Ferne von zwei Fremden (Richard Jenkins, Bradley Whitford) überwacht und diese spielen ein perfides Spiel mit den Urlaubern. Letztere erkennen allerdings viel zu spät die Aussichtslosigkeit ihrer Lage. Schnell verwandelt sich der anfängliche Urlaubstrip in einen Kampf ums nackte Überleben, bei der jede Handlung ihre letzte sein könnte. "The Cabin in the Woods" ist ein wahnsinnig guter Horrorfilm und eine grandiose Idee von "The Avengers"-Autor Joss Whedon. Er ist anders, intelligent und lässt sich mit "Scream" vergleichen, der ebenfalls einen neuen Blickwinkel auf das Horrorfilm-Genre eröffnete. Obwohl der Film schon 2009 abgedreht war, gab es ein Marketing-Problem. Denn bei dieser Genialität des Filmes, durfte der Trailer auf keinen Fall zu viel zeigen. Der Film ist perfekt durchdacht und nach dem vom Zuschauer empfundenen "Ende", dreht der Film nochmal richtig auf. Eine unglaubliche "Jump-from-your-seat"-Szene.

Fazit: „The Cabin in the Woods" ist so anders, so intelligent und so unterhaltsam, dass ihn sich nicht nur Horrorfilm-Fans auf keinen Fall entgehen lassen sollten!

Sonntag, 26. August 2012

Sonntags-Blockbuster #12: Salt


Zu Beginn ihrer Karriere legte CIA-Agentin Evelyn Salt (Angelina Jolie) einen Eid auf ihre Ehre und ihr Vaterland ab. Dann jedoch wird sie selbst zur Gejagten: Sie verhört einen Überläufer aus Russland, der von der Operation "Tag X" berichtet, bei der Schläfer in den USA jahrzehntelang auf ihre Aktivierung warten. Außerdem erzählt der Überläufer, dass ein Spion des russischen Präsidenten bei dessen Aufenthalt in den Vereinigten Staaten ermorden wird - der Name dieses Attentäters laute "Evelyn Salt". Die CIA-Agentin flieht und muss von nun an all ihr Können aufbieten, um einer Verhaftung zu entgehen, das Leben ihres Mannes zu schützen und dabei ihren Kollegen immer einen Schritt voraus zu sein. In "Salt" spielt Angelina Jolie hervorragend eine Agentin. Die Rolle ist wie für sie geschaffen und das merkt man ihr an. Sie macht quasi den gesamten Film aus, da sie in fast jeder Szene zu sehen ist. Wie im jeden Agentenfilm gibt es jede Menge Logik-Löcher und unrealistische Actionszenen, doch darüber kann man unbesorgt hinwegsehen. "Salt" ist ein sehr turbolenter Spionage-Thriller, der zwar nicht so gut wie die Bourne-Filme ist, aber dennoch den Zuschauer sehr unterhält.

Samstag, 25. August 2012

Total Recall


Der Arbeiter Douglas Quaid (Colin Farrell) findet die Idee, Träume zu realen Erinnerungen werden zu lassen, faszinierend und will sich mit einem sogenannten "Gedankenausflug" der Firma Rekall eine Auszeit von seinem langweiligen Leben gönnen - dabei wartet zu Hause seine wunderschöne Frau (Kate Beckinsale) auf ihn. Erinnerungen an ein Leben als Super-Spion sind genau das, was er nun braucht. Doch sein erhoffter Gedankenurlaub geht schief und Quaid wird während der Prozedur plötzlich zum Gejagten. Auf der Flucht vor der Polizei, die vom Kanzler Cohaagen (Bryan Cranston) kontrolliert wird, schließt er sich mit einer Rebellin (Jessica Biel) zusammen, um den Kopf des Untergrund-Widerstands (Bill Nighy) zu finden und Cohaagen zu stoppen. Die Grenze zwischen Fantasie und Realität verschwimmt und das Schicksal seiner Welt hängt in der Schwebe, als Quaid seine wahre Identität, seine wahre Liebe und sein wahres Schicksal entdeckt. Eine Neuauflage des Science-Fiction-Klassikers von 1990. Colin Farrell("Nicht auflegen!") ersetzt Arnold Schwarzenegger und passt sehr gut zu der Rolle. Ebenso seine Ehefrau Kate Beckinsale. Der Film st durchgehend spannend, es gibt wenige Pausen zwischen der ganzen Action.

Donnerstag, 23. August 2012

100. Blog-Eintrag: Meine Lieblingsfilme

Als 100. Blogeintrag möchte ich mal eine Liste meiner Lieblingsfilme erstellen.

1. Inception


2. Forrest Gump

3. Der seltsame Fall des Benjamin Button


4. The Dark Knight Rises

5. The Dark Knight

6. Fight Club

7. Prestige - Meister der Magie

8. König der Löwen
9. American Pie

10. Oceans Eleven

Dienstag, 21. August 2012

Magic Mike


Mike Martingano (Channing Tatum) ist Stripper und nennt sich "Magic Mike" und hat eine Leidenschaft für das Designen von Möbeln. Am liebsten würde er dies hauptberuflich machen, aber dafür sind die Verlockungen seines Berufs zu groß. Er verdient eine Menge Geld, hat eine gute Zeit und wird von zahlreichen Damen angehimmelt. Eines Tages läuft ihm "The Kid" (Alex Pettyfer) über den Weg, den Mike unter seine Fittiche nimmt und ihm beibringen will, wie er sich am geschicktesten neben und auf der Bühne behaupten kann. Beide arbeiten für Dallas (Matthew McConaughey), einen ehemaligen Stripper im Ruhestand, in dessen Klub Xquisite. Als Mike jedoch Paige (Cody Horn), die Schwester seines Protegés, kennenlernt und sich in sie verguckt, sieht er das erste Mal die Möglichkeit sein Alter Ego an den Nagel zu hängen und ein Leben abseits des Stripper-Showbusiness zu führen... Steven Soderberghs("Oceans Eleven", "Contagion")  Stripper-Komödie ist sicher nicht der niveauvollste Film. Allerdings schafft er es trotzdem, das jüngere Publikum zu begeistern. Superstar Channing Tatum ist wie schon bei "Step Up" voll in seiner Rolle. Die Story bietet mehr, als es von außen aussieht. Da merkt man den Einfluss von Soderbergh.

Montag, 20. August 2012

Fast verheiratet


Verliebt, verlobt, verplant: Tom (Jason Segel) und Victoria (Emily Blunt) wollen heiraten und so schön und vielversprechend die Verlobungsfeier auch ist, so anders wollen es die Lebensumstände. Victoria bekommt ein zweijähriges Jobangebot in einer anderen Stadt. Doch aus den zwei Jahren werden vier und so zieht sich der Gang zum Traualtar nach der Verlobung immer mehr in die Länge. Fünf Jahre um genau zu sein. In dieser Zeit sieht sich das Paar den Erwartungshaltungen der Familien, der Religionen, der Mortalität von Großeltern und nicht zuletzt den eigenen Selbstzweifeln ausgesetzt. Kurz, Tom und Victoria durchleben die Höhen und Tiefen einer Beziehung. Dabei kommen beide am Ende zu der Erkenntnis, dass die Reise zum verheißungsvollen Glück oft anders verläuft als geplant und es doch immer auch auf jene glücklichen Momente am Rande des Weges ankommt. Der neue Film von Nicholas Stoller ("Männertrip"), der zusammen mit Jason Segel das Drehbuch schrieb handet nicht wie eine übliche Liebesgeschichte. Hier geht es um Beziehungen an sich. Das besondere beim Dreh war, das sie sich nicht zu sehr ans Drehbuch gehalten haben, sondern die Schauspiler, wobei die meisten schon einige Erfahrungen im Bereich Comedy haben, auch improvisieren sollten. Emily Blunt ("Lachsfischen im Jemen") und Jason Segel ("How I met your Mother") überzeugen als das neue Kino-Traumpaar. Alles in allem eine sehr gute Liebes-Komödie.

Sonntag, 19. August 2012

Sonntags-Blockbuster #11: Der Mann, der niemals lebte


Der CIA-Agent Roger Ferris (Leonardo DiCaprio) arbeitet undercover im Nahen Osten. Seine Aufgabe ist es, den USA wichtige Informationen im Kampf gegen den Terrorismus zu verschaffen. Dabei wird er von seinem Verbindungsoffizier Ed Hoffman (Russell Crowe) von Langley aus mit Instruktionen versorgt. Mit dem Mobiltelefon am Ohr und den Augen auf dem Satellitenschirm, der jede Bewegungen von Ferris erfasst, ist Hoffman stets live mit dabei. Als Europa von mehreren schweren Bombenanschlägen erschüttert wird, soll Ferris die Urheber aufspüren. Er versucht, das Netzwerk des Terrorchefs Al-Saleem (Alon Aboutboul) zu infiltrieren, jedoch ohne einen entscheidenden Schritt voranzukommen. In Jordanien sucht er deswegen die Zusammenarbeit mit Hani Salaam (Mark Strong), dem zwielichtigen Chef des jordanischen Geheimdienstes. Ferris muss Salaam vertrauen, um an Ergebnisse zu kommen. Doch sein Vorgesetzter Hoffman hat andere Pläne für die Operation... "Der Mann, der niemals lebte" ist einer der besten Filme von Regisseur Ridley Scott("Alien", "Prometheus"). Ein packender und sehr realistischer Action-Thriller. Mit Russel Crowe und Leonardo DiCaprio sind zwei exzellente Schauspieler dabei, die sehr gut harmonieren. Die Story ist sehr gut, allerdings sind die Folter-Szenen etwas zu hart dargestellt. Der Film ist also nichts für schwachen Nerven. Die Geschichte wird in einem hohen Tempo erzählt und mit den guten Dialogen und atmosphärischen Bildern rundet sie den Blockbuster ab.

Samstag, 18. August 2012

Prometheus – Dunkle Zeichen


Nachdem weltweit die gleichen geheimnisvollen Zeichen in antiken Stätten und Orten aus vergangenen Tagen gefunden wurden, die alle auf ein bestimmtes Ziel im Universum hindeuten, macht sich im Jahr 2093 eine Forschergruppe um Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) und Charlie Holloway (Logan Marshall-Green) auf den Weg. Sie erhalten von der Weyland Corporation, vertreten durch Meredith Vickers (Charlize Theron), den Auftrag, an entlegenen Orten im Universum den Ursprung der Menschheit zu untersuchen. Mit an Bord des Raumschiffes "Prometheus" ist auch der Android David (Michael Fassbender). Das Klima ist angespannt, Vickers wird von den Wissenschaftlern aufgrund ihrer Machtausübung und bürokratischen Genauigkeit so weit es geht gemieden. Doch anstatt nur Erkenntnisse über die Vergangenheit der Menschheit zu gewinnen, werden sie im Laufe ihrer zwei Jahre dauernden Expedition in einen Kampf verwickelt, dessen Ausgang über die Zukunft aller Menschen entscheiden wird... "Prometheus" ist ein eigenständiges Prequel zur berühmten Alien-Saga und ein weiteres Meisterwerk von dem Regisseur Ridley Scott("Alien", "Black Hawk Down"). Der Film handelt von unserem Ursprung. Ein hochkomplexes Thema, das aber gut eingesetzt wurde. Von den Schauspielern sticht vor allem Michael Fassbender heraus, der als Android David auftritt. Manch ein Zuschauer wird dem zustimmen, das der Kapitän des Schiffes der heimliche Held des Filmes ist. Dieser ist ungeheuer sympathisch bei dieser seelenlosen Atmosphäre des Films.  "Prometheus" ist ein erstklassiger Science-Fiction-Film mit genialen Horror-Elementen und wahnsinnig guten Bildern. Mit Sicherheit mehr als nur ein einfacher Sommer-Blockbuster.

Freitag, 17. August 2012

Ted


Als kleiner Junge wünscht sich John (Mark Wahlberg) nichts so sehr, wie, dass sein Teddy-Bär und bester Freund lebendig wird. Und auf magische Art und Weise passiert das dann auch. Doch im Laufe der Jahre stellt sich Ted (Stimme im Original: Seth MacFarlane) zwar als guter Freund heraus, aber auch als Stolperstein für John auf dem Weg erwachsen zu werden. Das wird besonders dann deutlich, als John seiner Freundin Lori (Mila Kunis) einen Heiratsantrag macht, diese aber nicht sicher ist, ob eine so feste Bindung mit Ted in der Wohnung möglich ist. Zumal dieser mit seinen Drogen-, Alkohol- und Sexeskapaden nicht unbedingt den besten Einfluss auf John zu haben scheint. Wird John seinen besten Freund für die Frau, die er liebt auf die Straße setzen? Und wird Ted vielleicht auch endlich mal erwachsen? Der erste Teddybär für Erwachsene. Eine geniale Idee von den Machern von "Family Guy". Auch die Stimme von Peter Griffin passt sehr gut zu ihm. Mark Wahlberg spielt die Rolle auch sehr gut, denn nicht jeder könnte die Story so ernst spielen. Der einzige Makel könnte der Auftritt von Sam J. Jones sein, den vielleicht nicht jeder Zuschauer kennt. Ansonsten ist der Film sehr lustig, wenn auch die eingebaute Liebesgeschichte ab und zu als überflüssig empfunden wird.

Donnerstag, 16. August 2012

Merida - Legende der Highlands


Prinzessin Merida (Stimme im Original: Kelly Mcdonald, auf deutsch: Nora Tschirner), die Tochter des Königs von Schottland (Billy Connolly), soll verheiratet werden an den besten Bogenschützen, doch die junge Dame mit dem wehenden roten Haaren möchte am liebsten selbst Bogenschützin sein und bringt dafür auch das nötige Talent mit. Dieses stellt sie unter Beweis, als sie als Ritter verkleidet, ihre drei potentiellen Ehe-Anwärter in einem Turnier in den Schatten stellt. Nach einem Streit mit ihrer herrischen Mutter Königin Elinor (Stimme: Emma Thompson) trifft sie eine folgenschwere Entscheidung, die böse Mächte weckt und alle in Gefahr bringt. Merida muss die Kräfte der Natur und der Magie einsetzen, um die Dinge in Ordnung zu bringen. Dabei sind ihr ganzer Mut und ihre Fähigkeiten mit dem Bogen gefragt.Pixars neuester Streich ist wahrscheinlich der beste Animationsfilm des Jahres. Die erste halbe Stunde ist unglaublich gut. Die Personen werden genau richtig eingeführt, bis dann die überraschende Wendung kommt. Auch technisch ist der Film große Klasse. Disney hat hier einen weiteren Kultfilm geschaffen.

Mittwoch, 15. August 2012

The Rum Diary


Journalist Paul Kemp (ähnlich wie Raoul Duke in "Fear And Loathing in Las Vegas" ein Alter Ego von Thompson, gespielt von Johnny Depp) schlägt sich mit Jobs, die nie länger als ein paar Monate dauern, durch die Welt. Im Jahr 1959 kommt Paul nach San Juan, Puerto Rico, wo er ein gutbezahltes Angebot annimmt, die mäßige Gazette 'The San Juan Star' aufzuwerten. Doch schnell wird deutlich, dass die Arbeit nur der Teil seines Lebens "von Mittag bis acht" ist, denn der Lebemann verfällt schnell dem Müßiggang und verliebt sich außerdem in die bezauberne Chenault (Amber Heard). Diese ist jedoch Geliebte des Baulöwen Sanderson (Aaron Eckhart), der Kemp für seine Zwecke einspannen will. Dieser steht nun vor der Wahl, den mächtigen Unternehmer zu unterstützen oder mittels investigativen Journalismus dessen betrügerische Baumaßnahmen aufzudecken. Johnny Depp ist jedem ein Begriff und mit unter einer der besten Schauspieler aller Zeiten. Wenn man diesen Film ansieht, erkennt man schnell, das er dem Film "Fear and Loathing in Las Vegas" ähnelt. Das liegt daran, das beide Romane, auf denen die Filme basieren, von Hunter S. Thompson verfasst wurden. Allerdings kommt "The Rum Diary" an "Fear and Loathing in Las Vegas" bei Weitem nicht ran. "The Rum Diary" ist ein gut anzusehendes Trinker-Drama mit einem hervorragenden Johnny Depp. Doch leider gibt der Film dem Zuschauer nichts besonderes.

Donnerstag, 26. Juli 2012

The Dark Knight Rises


Acht Jahre ist es her, dass Batman (Christian Bale) die Schuld an Harvey Dents (Aaron Eckhart) Tod auf sich genommen hat und verschwunden ist. Der einstige Held ist nicht mehr da, der Dunkle Ritter wurde zum Flüchtling. Doch der Plan von Bruce Wayne (Christian Bale) und Commissioner Gordon (Gary Oldman) ging auf. Die Kriminalität in Gotham ging dank der neuen Gesetze Dents und der Weißen-Ritter-Aura des Staatsanwalts zurück, das organisierte Verbrechen hat keinen Platz mehr. Doch das alles ändert sich nun, denn die mysteriöse Selina Kyle (Anne Hathaway) tritt auf den Plan und treibt als Catwoman ihr Unwesen. Welche Agenda verfolgt sie mit ihren nächtlichen Einbrüchen? Noch viel gefährlicher ist allerdings die Ankunft von Knochenbrecher Bane (Tom Hardy). Der maskierte Terrorist hat den Plan Gotham City zu zerstören. Batman muss aus seinem selbstgewählten Exil zurückkehren, um es mit der neuen Bedrohung aufzunehmen. Doch er spielt damit dem kriminellen Genie Bane in die Karten, der den Dunklen Ritter ein für alle Mal vernichten will. Und hat Batman nach den Jahren im Ruhestand überhaupt eine Chance gegen den brutalen Muskelberg? Der 3. Teil der etwas anderen Batman-Trilogie rundet die Reihe perfekt ab. Großes Lob an Christopher Nolan, der schon mit "Inception" und "Prestige - Meister der Magie" gezeigt hat, was er drauf hat. Die Story, geschrieben von Christopher Nolan, seinem Bruder Jonathan Nolan und David S. Goyer, hat eher Bezug zu "Batman Begins". Alle offenen Fragen werden in diesem Film erklärt. Der Joker wird aus Respekt für den Tod von Heath Ledgers in keinster Weise erwähnt. Bane ist das komplette Gegenstück vom Joker. Anstatt mit Chaos Gotham zu terrorisieren setzt Bane auf eine logische Vorgehensweise. Das einzig negative ist seine Synchronstimme. Auch Catwoman ist neu dabei und passt hervorragend rein. Das gleiche gilt für John Blake. "The Dark Knight Rises" hat einen unglaublichen Cast. Die alten Bekannten Christian Bale, Michael Caine, Morgan Freeman und Gary Oldman werden perfekt ergänzt durch Marion Cotillard("Inception"), Anne Hathaway("Valentinstag") und Joseph Gordon-Levitt("Inception"). Tom Hardy als Bane kann man kaum wiedererkennen. Unfassbar gut spielt er den brutalen Söldner, auch wenn er nicht an Heath Ledger rankommt. Mit Cillian Murphy und Liam Neeson kommen zwei bekannte aus "Batman Begins" wieder auf die Leinwand, wenn auch nur sehr kurz. Leider kann man innerhalb von 164 Minuten nicht die gewünschte Charaktertiefe nicht erreichen.

Fazit: Das was Nolan hier abliefert ist der perfekte Abschluss(?) der Batman-Reihe und ein weiteres Meisterwerk von ihm. Man darf gespannt sein, was er als nächstes macht,

Donnerstag, 12. Juli 2012

The Amazing Spiderman


 Peter Parker (Andrew Garfield) wurde noch während seiner Kindheit von seinen Eltern verlassen. Sein Onkel Ben (Martin Sheen) und seine Tante May (Sally Field) nahmen ihn daraufhin bei sich auf. Heute führt er ein Leben als High-School-Außenseiter, versteht sich jedoch gut mit seiner Jugendliebe Gwen Stacy (Emma Stone). Als Peter einen mysteriösen Aktenkoffer findet, der offensichtlich einst seinem Vater gehörte, macht er sich auf, herauszufinden, wie und warum seine Eltern damals verschwanden. Die Spur führt ihn direkt zu Oscorp Industries und Dr. Curt Connors (Rhys Ifans), dem ehemaligen Partner seines Vaters. In der Forschungsanlage nehmen die Dinge, die sowohl Peters als auch Dr. Connors Leben für immer verändern werden, ihren Lauf und Peter muss sein Schicksal akzeptieren, ein Held zu sein... Tobey Maquire("Spiderman") wurde von Andrew Garfield("The Social Network") als Spiderman ersetzt. Und der ist ein genauso guter Spiderman. Neben ihm die wundervolle Emma Stone("Einfach zu haben", "Zombieland"). Obwohl die Story in manchen Punkten gleich wie in "Spiderman" ist,  hat der Regisseur Marc Webb das gut gelöst, um den Zuschauer nicht zu langweilen. Und auch die Action-Szenen sind ihm unerwartet gut gelungen. "The Amazing Spiderman" ist einer der besten Comic-Filme und kann gut mit "The Avengers" und "The Dark Knight Rises" konkurrieren.

Mittwoch, 11. Juli 2012

Ice Age 4 - Voll verschoben


Manny, Diego (deutsche Stimme: Thomas Fritsch) und Sid (deutsche Stimme: Otto Waalkes) erleben ihr bisher größtes Abenteuer, als ein Kataklysmus den ganzen Kontinent in Bewegung setzt (scheinbar wegen dem ewig eichelsuchenden Nager Scrat) und gewaltige Stücke in den Ozean abdriften lässt. Vom Rest der Herde getrennt, nutzt das prähistorische Trio einen Eisberg als Schiffersatz. Dabei begegnen die Freunde allerlei exotischen Meeresbewohnern und müssen ihren gesamten Heldenmut aufbringen, um einige rücksichtslose Piraten zu bekämpfen. Währenddessen bringt Scrats Wiedersehen mit seiner Mutter ihn an Orte, an denen noch nie zuvor ein Hörnchen gewesen ist. Werden die Freunde ihrem Schicksal entkommen können und wohin führt sie diese globale Veränderung? "Ice Age 4" ist nicht gerade ein Film mit guter Handlung. Im Gegenteil: Die Handlung ist einfach zu unausgereift. Doch das stört nur wenig, man hat eine kurzweilige Piratengeschichte und natürlich die Scrat-Szenen. Der Film macht trotz der schlechten Story eine Menge Spaß. Ein guter Familienfilm, der die Reihe nach dem 3. Teil wieder richtig aufleben lässt.

Dienstag, 26. Juni 2012

Chernobyl Diaries


UdSSR, 26.April 1986: Im AKW Tschernobyl ereignet sich ein katastrophaler Zwischenfall und große Mengen atomar strahlenden Materials verseuchen weite Teile von Europa. Die Einwohner der angrenzenden Stadt Prypjat werden erst einen Tag nach dem Unglück evakuiert, erfahren fast nichts über die Ursache und haben kaum Zeit, ihren Besitz zu packen. Ein Vierteljahrhundert später beschließt eine Gruppe junger Amerikaner um Chris (Jesse McCartney) und Paul (Jonathan Sadowski), ihren Europatrip mit einer Sehenswürdigkeit der besonderen Art zu beenden. Fasziniert von der Geschichte der Atomkatastrophe reisen sie ins nahegelegene Prypjat, die verlassene Stadt der Tschernobyl-Arbeiterschaft. Geleitet vom Fremdenführer Uri (Dimitri Diatchenko) besichtigen sie das Gelände. Als sie schließlich die Heimfahrt antreten wollen, bemerken sie, dass ihr Auto fahruntüchtig gemacht wurde. Und plötzlich scheinen die drückenden Häuserschluchten doch nicht so verlassen… Die Location ist alles! Dies gilt für jeden Horrorfilm. "Chernobyl Diaries" spielt in Prypiat, Ukraine. Es liegt so viel Potential in dem Ort, das leider nicht rausgeholt wurde. Stattdessen kriegt man einen durchaus spannenden Film, dem aber gegen das Ende die Luft rausgeht.

Montag, 25. Juni 2012

Wanderlust - Der Trip ihres Lebens


George (Paul Rudd) und Linda (Jennifer Aniston) sind ein Ehepaar aus New York, das ein unspektakuläres und gewöhnliches Dasein fristet. Doch damit sind beide glücklich. Linda hofft mit einem Dokumentarfilm groß rauszukommen und George ist zufrieden mit seinem Bürojob. Doch alles ändert sich, als George seine Arbeit verliert und Lindas Filmtraum im Keim erstickt wird. Da sie sich das teure Leben in New York nun nicht mehr leisten können, fühlen sich die beiden gezwungen zu Georges schwerreichen und ungeliebten Bruder nach Atlanta zu ziehen. Jedoch kommt es zu einer Reihe unvorhergesehener Ereignisse, an dessen Ende das Ehepaar in einer bunten Kommune landet, die von Hektik und Karrieredenken nicht wirklich viel hält. Anfangs eher schockiert von ihrer neuen Umgebung, beginnen sich George und Linda bald unten den Hippies wohl zu fühlen und sich selbst neu zu entdecken. "Wanderlust" ist eine angenehme Hippie-Komödie mit vielen witzigen Charakteren und allgemein einem guten Drehbuch. Jennifer Aniston ist wie gewohnt eine der besten Schauspielerinnen und verleiht auch hier dem Film ein wenig zum Erfolg. Die 98 Minuten gehen recht schnell um und es wird auf keinen Fall zu langwierig.

Samstag, 23. Juni 2012

Take Shelter - Ein Sturm Zieht Auf


Curtis LaForche (Michael Shannon) lebt mit seiner Frau Samantha (Jessica Chastain) und ihrer sechs Jahre alten, tauben Tochter Hannah (Tova Stewart) in einer Kleinstadt in Ohio. Tagsüber schuftet er für seine Familie auf dem Bau, abends kehrt er zurück ins langsam abzustotternde Eigenheim. Als Curtis von schrecklichen Träumen heimgesucht wird, behält er die Visionen - in denen sich unheilvolle schwarze Wolken am Himmel zusammenziehen - für sich und beginnt wie besessen an einem Sturm-Schutzbunker auf seinem Hinterhof zu arbeiten. Sein scheinbar unerklärliches Verhalten besorgt die Menschen, die Curtis nahe stehen. Der Druck der auf seiner Ehe lastet und die Spannungen, die er aus seinem Umfeld mitnimmt, sind aber nicht zu vergleichen mit seiner Angst, dass seine Träume wahr werden könnten. Die Psyche eines Menschen in einem Film darzustellen ist immer eine große Herrausforderung, die der Regisseur Jeff Nichols allerdings sehr gut darstellt, indem er sich sehr viel Zeit lässt um den Protagonisten zu entfalten. Unterstützt  wird das von Michael Shannon, der dies so überzeugend spielt, sodass man von Anfang bis Ende an den Film gefesselt ist. Das beste an dem Film ist die Ungewissheit, die der Zuschauer hat. Man weiß so gut wie nie was kommt.

Montag, 11. Juni 2012

Lachsfischen in Jemen


Der visionäre Scheich Muhammad ibn Zaidi bani Tihama (Amr Waked) hat eine große Leidenschaft für sich entdeckt: das Lachsfischen. Er ist der festen Überzeugung, dass er damit das Leben seiner Mitmenschen bereichern wird, sollte es ihm gelingen, das Lachsfischen als Sport unter seinen Landsleuten bekannt zu machen. Dabei scheut er keine Kosten, um seinen Traum zu verwirklichen und bittet den britischen Fischwissenschaftler Dr. Alfred Jones (Ewan McGregor), ihm zu helfen, dessen außergewöhnlichen Wunsch in die Realität umzusetzen. Als Vertreter der führendern Fischerei Großbritanniens ist es für ihn eine spannende Aufgabe, in die er viel Energie steckt. Schon kurze Zeit später schaltet sich die übereifrige Pressesprecherin des Premierministers, Patricia Maxwell (Kristin Scott Thomas), ein: Sie will aus der kleinen Geschichte ein großes Politikum machen und dafür nutzen, Großbritannien in einem guten Licht darzustellen. Eine ungewöhnliche Geschichte, die sich als recht unterhaltsame, romantische Komödie enttarnt. Die Rolle von Ewan McGregor ist wie für ihn geschaffen. Nur die Beziehung zwischen den zwei Protagonisten ist zu wenig ausgearbeitet. Es ist ein guter Film für alle Fans des britischen Humors.